KMU meets AI #4 Innovation in der Praxis: So funktionieren erfolgreiche KI-Projekte
Bei Prozessen die Probleme verursachen oder neuen Projektideen wird aktuell fast immer gefragt, ob es nicht eine KI-Lösung gibt. Die Hoffnungen sind: Kosteneinsparung, Produktivitätssteigerung oder sogar die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Doch wie gelingt der erfolgreiche Einstieg in ein KI-Projekt? Wie muss dieser getimed sein? Was sind die Schlüsselfaktoren von disruptiven Innovationen und wieso sind passende Geschäftsmodelle die Voraussetzung, um mit KI tatsächlich Geld zu verdienen?
Die Stadt Hürth möchte mit dem AI Village und gemeinsam mit den Projektpartnern den Strukturwandel im Rheinischen Revier und der Region aktiv fördern. Mit dem Format KMU meets AI wurde eine Plattform für die Vernetzung von Unternehmen, kommunalen Akteuren, Organisationen, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen etabliert, die in der aktuellen Ausgabe Innovationspotenziale mit KI sichtbar macht, Best-Practices und Erfahrungen aus echten Projekten vorstellt und den direkten Austausch mit Lösungsanbietern und wissenschaftlichen Einrichtungen zu konkreten Use-Cases ermöglicht.
Lisa Berle, Projektleiterin bei Kearney | IMP³ROVE und Teil der Projektleitung des Kompetenzzentrums NRW.innovativ, zeigt in ihrem Vortrag, warum erfolgreiche Innovationen ein tragfähiges Geschäftsmodell benötigen und weshalb KI-Projekte besonders geeignet sind, neue Wertschöpfungslogiken zu entwickeln und zu skalieren. Ergänzend wird auf die Rolle von KI als Querschnittstechnologie in der neuen Innovationsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen vorgestellt und warum sie für die Zukunftsfähigkeit des Standorts von zentraler Bedeutung ist. Anschließend geht Dr. Daryoush Daniel Vaziri auf die Gründe ein, warum KI-Projekte häufig scheitern und nicht den Weg über den Prototypenstatus hinaus in den Produktionsbetrieb schaffen. Wie diese Lücke geschlossen werden kann und welche bewährten Lösungsansätze aus der Praxis es gibt wird im zweiten Teil des Vortrags vorgestellt, der zudem die Möglichkeit bietet, direkt Fragen in einer abschließenden Q&A Session zu stellen.
In den Praxisstationen besteht die Chance, direkt mit Lösungsanbietern ins Gespräch zu kommen und beim Fraunhofer FIT, der H-BRS gemeinsam mit der accompio GmbH, der Cronn GmbH mit dem Kunden billyard GmbH sowie Cologne Intelligence GmbH die Möglichkeiten von KI, Forschung und Wissenschaft sowie konkrete Anwendungsfälle kennenzulernen.
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